Aktualisiert am 17. Oktober 2026 von Nicolas Finet, CEO von Sortlist.
Neu sind aktuelle DACH-Kennzahlen, ein belastbarer Vier-Schritte-Plan, eine Entscheidungsmatrix für Cloud-Modelle sowie ein Rechner für den dreijährigen Budgetrahmen.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Cloud-Strategie übersetzt Geschäftsziele in Entscheidungen zu Anwendungen, Betriebsmodellen, Sicherheit, Kosten und Verantwortlichkeiten – mit einem Planungshorizont von bis zu drei Jahren.
- Public, Private, Hybrid und Multi-Cloud sind keine pauschal guten oder schlechten Lösungen: Entscheidend sind Schutzbedarf, Integrationen, Skalierung, interne Kompetenzen und ein realistischer Exit-Pfad.
- Die Strategie bleibt nur wirksam, wenn Sie Kosten, Verfügbarkeit, Sicherheit und Geschäftswert regelmäßig messen und Ihre Roadmap bei veränderten Bedingungen anpassen.
Was eine Cloud-Strategie 2026 leisten muss
Eine Cloud-Strategie ist der strategische Fahrplan für den Einsatz von Cloud-Technologien zur Erreichung Ihrer Geschäftsziele. Sie legt langfristige Entscheidungen zu Zielarchitektur, Cloud-Modellen, Prozessen und Sicherheitsvorkehrungen fest; als Planungshorizont nennt MaibornWolff bis zu drei Jahre.
Seit der Erstveröffentlichung dieses Artikels im Dezember 2022 sind digitale Souveränität, Ausfallsicherheit und laufende Kostensteuerung deutlich stärker in den Vordergrund gerückt. Der Bitkom Cloud Report 2026 zeigt, dass die Herkunft und Kontrollierbarkeit eines Cloud-Dienstes inzwischen ebenso in die Auswahl gehören wie Funktionsumfang und Preis.
Cloud-Strategie in vier Schritten entwickeln
1. Geschäftsziele und Ist-Zustand erfassen
Beginnen Sie nicht mit einem Anbieter, sondern mit den erwarteten Geschäftsergebnissen. Setzen Sie sich mit IT, Fachbereichen, Datenschutz, Informationssicherheit, Einkauf und Finanzen zusammen und erfassen Sie Anwendungen, Datenklassen, Schnittstellen, Betriebsprobleme, Vertragslaufzeiten und interne Kompetenzen.
Formulieren Sie pro priorisiertem Anwendungsfall ein messbares Ziel, etwa eine definierte Wiederanlaufzeit, kürzere Bereitstellungszeiten oder vollständig zuordenbare Betriebskosten. Die übergeordnete Abstimmung mit Geschäfts-, Sourcing- und Investitionszielen erläutert der Sortlist-Leitfaden zur Entwicklung einer IT-Strategie.
2. Zielmodell und Anbieter nach überprüfbaren Kriterien auswählen
Bewerten Sie Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud und Multi-Cloud anhand derselben Muss- und Kann-Kriterien. Dokumentieren Sie dabei nicht nur den Zielzustand, sondern auch Datenportabilität, Abhängigkeiten, Kündigungsfristen, Rückführung und den Wechsel zu einem anderen Anbieter.
| Kriterium | Public Cloud | Private Cloud | Hybrid Cloud | Multi-Cloud |
|---|---|---|---|---|
| Typischer Einsatz | Standardisierte oder stark schwankende Workloads | Workloads mit hohen individuellen Kontrollanforderungen | Getrennte Platzierung nach Schutzbedarf und technischer Eignung | Verteilung von Diensten auf mehrere Cloud-Anbieter |
| Kontrolle | Viele Betriebsaufgaben liegen beim Anbieter | Hoher eigener Einfluss auf Infrastruktur und Betrieb | Kontrolle unterscheidet sich je Umgebung | Abhängig vom gewählten Dienst und Anbieter |
| Skalierung | In der Regel kurzfristig erweiterbar | Durch bereitgestellte Kapazität begrenzt | Zusätzliche Last kann gezielt verlagert werden | Kapazitäten mehrerer Anbieter sind nutzbar |
| Betriebsaufwand | Weniger Infrastruktur-, aber weiterhin Governance-Aufwand | Mehr internes Betriebswissen erforderlich | Zusätzlicher Integrations- und Steuerungsaufwand | Mehr Kompetenzen, Verträge und Kostenmodelle zu koordinieren |
| Abhängigkeit und Exit | Portabilität einzelner Plattformdienste früh prüfen | Abhängigkeit von eigener Technik und Betriebspartnern beachten | Übergänge und Datenflüsse ausdrücklich testen | Reduziert nicht automatisch Lock-in; Architekturen können komplexer werden |
Die passende Lösung hängt von Ihren tatsächlichen Anforderungen und IT-Ressourcen ab. Der Beitrag zum Umstieg auf die Cloud hilft bei der anschließenden Migrationsplanung.
3. Roadmap, Sicherheit und Verantwortlichkeiten festlegen
Ordnen Sie die Anwendungen in klar begründete Wellen: Pilot, Migration, Optimierung und gegebenenfalls Stilllegung. Jede Welle braucht einen Verantwortlichen, Abnahmekriterien, ein Budget, Sicherheitskontrollen sowie einen getesteten Rückfall- oder Wiederanlaufplan.
Definieren Sie außerdem verbindliche Regeln für Identitäten, Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Protokollierung, Datenstandorte, Backups und Kosten-Tags. Für die Bewertung von Sicherheitsnachweisen kann der Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (C5) des BSI als Prüfrahmen dienen; die konkrete Angemessenheit muss Ihr Unternehmen anhand des eigenen Schutzbedarfs beurteilen.
4. Kosten, Leistung und Geschäftswert laufend steuern
Eine Cloud-Strategie endet nicht mit der Migration. Das Microsoft Cloud Adoption Framework empfiehlt ausdrücklich eine anpassungsfähige Strategie, damit Kostenüberschreitungen, isolierte Abläufe und nicht realisierte Werte auch bei veränderten Bedingungen bearbeitet werden.
Prüfen Sie monatlich Kostenabweichungen, Verfügbarkeit, Sicherheitsereignisse und die Nutzung bereitgestellter Ressourcen. Quartalsweise sollten IT, Finanzen und Fachbereiche Prioritäten, Risiken und Architekturentscheidungen gemeinsam aktualisieren; ein vollständiger Strategiereview bietet sich mindestens jährlich sowie bei Übernahmen, regulatorischen Änderungen oder wesentlichen Anbieterwechseln an.
Kennzahlen für Ihre Entscheidungsgrundlage
- 85 % der 603 im Bitkom Cloud Report 2026 befragten deutschen Unternehmen ab 20 Beschäftigten halten Deutschland für zu abhängig von US-amerikanischen Cloud-Anbietern; 2025 waren es 78 %.
- 37 % würden 2026 einen Dienst mit ausschließlicher Datenverarbeitung in Deutschland trotz höherer Kosten oder geringeren Funktionsumfangs nutzen; im Vorjahr waren es 27 %.
- 75 % der von Bitkom betrachteten Cloud-Nutzer sichern wichtige Daten zusätzlich außerhalb der Cloud, wie die Erhebung zur Vorsorge gegen Cloud-Ausfälle ausweist.
- 69 % überwachen ihre Cloud-Dienste selbst, um bei Störungen schnell reagieren zu können; die Angabe stammt aus derselben repräsentativen Befragung von 603 Unternehmen im Jahr 2026.
Diese Werte liefern keinen fertigen Anbieterentscheid. Sie zeigen jedoch, dass Souveränität, unabhängige Sicherungen, eigenes Monitoring und Exit-Fähigkeit als konkrete Kriterien in den Auswahlkatalog gehören. Praktische Optionen für Sicherung und Wiederherstellung finden Sie im Sortlist-Vergleich zu Backup-Lösungen für Unternehmen.
Stimme aus der FinOps-Praxis
„Workload-Optimierung und die Reduzierung von Verschwendung sind mit deutlichem Abstand die wichtigste aktuelle Priorität.“
FinOps Foundation, State of FinOps 2025 – Befragung von Großunternehmen mit zusammen mehr als 69 Milliarden US-Dollar verantworteten Cloud-Ausgaben
Die Aussage ist für die Umsetzung wichtig: Kostenkontrolle darf kein einmaliger Einkaufsschritt sein. Ordnen Sie Ausgaben einem Produkt, Team oder Geschäftsergebnis zu und vereinbaren Sie, wer ungenutzte Ressourcen, Reservierungen und auffällige Verbrauchssprünge prüft.
Cloud-Budget für drei Jahre überschlagen
Der Rechner projiziert Ihre aktuelle monatliche Cloud-Basis über drei Jahre. Er berücksichtigt ein von Ihnen erwartetes jährliches Verbrauchswachstum und einen frei wählbaren Risikopuffer; Migration, Beratung, Schulung, Steuern und einmalige Vertragskosten müssen Sie separat ergänzen.
Prüfliste für die Freigabe
- Geschäftsziel, Eigentümer und Erfolgskennzahl sind für jeden priorisierten Workload dokumentiert.
- Datenklassen, Speicherorte, Zugriffsrechte und relevante regulatorische Anforderungen sind geprüft.
- Gesamtkosten enthalten Betrieb, Datenübertragung, Support, Migration, interne Arbeit und einen begründeten Puffer.
- Backup, Wiederherstellung, Monitoring und Notbetrieb wurden nicht nur beschrieben, sondern getestet.
- Exit-Kosten, Datenexport, Kündigungsfristen und technische Portabilität sind vertraglich und praktisch bewertet.
- Ein monatlicher Steuerungsprozess und ein Termin für den nächsten Strategiereview stehen fest.
Fehlen intern Architektur-, Sicherheits- oder Migrationskompetenzen, kann eine externe Begleitung sinnvoll sein. Hinweise zur Aufgabenteilung und zu Service-Level-Agreements bietet der Sortlist-Ratgeber zum IT-Outsourcing; mit einem klaren Anforderungskatalog können Sie anschließend Ihr Cloud-Projekt beschreiben.
Häufige Fragen zur Cloud-Strategie
Was ist eine Cloud-Strategie?
Sie ist ein langfristiger Fahrplan, der den Cloud-Einsatz mit den Geschäftszielen verbindet. Er umfasst unter anderem Zielarchitektur, Cloud-Modelle, Sicherheit, Kostensteuerung, Verantwortlichkeiten, Migration und Exit.
Wie lange sollte eine Cloud-Strategie gelten?
Als Orientierung eignet sich ein Planungshorizont von bis zu drei Jahren. Maßnahmen und Kennzahlen sollten dennoch laufend überprüft werden, weil sich Verbrauch, Risiken, Anbieterangebote und Geschäftsanforderungen schneller ändern können.
Ist eine Multi-Cloud-Strategie automatisch ausfallsicherer?
Nein. Ein zweiter Anbieter hilft nur, wenn Anwendungen, Daten, Identitäten und Betriebsprozesse tatsächlich unabhängig ausgelegt und regelmäßig getestet werden. Ohne diese Vorbereitung kann Multi-Cloud vor allem den Integrations- und Steuerungsaufwand erhöhen.
Welche Anwendungen sollten zuerst migriert werden?
Beginnen Sie in der Regel mit einem abgegrenzten Workload, dessen Abhängigkeiten bekannt sind und dessen Nutzen messbar ist. Geschäftskritische Altsysteme mit vielen Schnittstellen eignen sich nur dann als Pilot, wenn Risiko, Rückfallplan und verfügbare Fachkenntnisse dies rechtfertigen.
Welche Kennzahlen gehören in die Cloud-Governance?
Mindestens sinnvoll sind Kosten pro Produkt oder Geschäftseinheit, Budgetabweichung, Verfügbarkeit, Wiederanlauf- und Wiederherstellungswerte, Sicherheitsereignisse sowie der Anteil ungenutzter oder nicht eindeutig zugeordneter Ressourcen. Wählen Sie nur Kennzahlen, für die ein Verantwortlicher und eine konkrete Reaktion auf Abweichungen festgelegt sind.
In der heutigen Zeit ist Cloud Computing ein unverzichtbares Tool für Unternehmen geworden. Die Cloud ermöglicht es Ihnen, Ihre IT-Infrastruktur flexibel anzupassen und zu skalieren. Außerdem können Sie so Kosten sparen. Doch wie entwickeln Sie eine gute Cloud-Strategie? In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen.
Was ist eine Cloud-Strategie?
Cloud Computing ist die Bereitstellung von IT-Ressourcen (z.B. Speicher, Netzwerk, Anwendungen) über das Internet. Daten zu Ihrem Unternehmen werden also nicht offline und physisch in Ihren Büroräumen gelagert, sondern im virtuellen Raum für Sie aufbewahrt.
Eine Cloud-Strategie beschreibt demnach die gezielte Herangehensweise, wie ein Unternehmen seine IT-Lösungen in eine digitale Cloud migriert und welche Services es dort nutzt. Die Wahl der richtigen Cloud-Lösungen ist dabei entscheidend für den Erfolg Ihrer Migration in den digitalen Space.
Wozu benötige ich eine Strategie für meine Cloud?

Cloud-Lösungen bieten viele Vorteile, wie zum Beispiel die flexible Anpassung Ihrer IT-Services an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens. Auch die Kosten für die IT-Organisation und -Infrastruktur können mit entsprechenden Cloud-Lösungen gesenkt werden, da Sie nur für die Services bezahlen, die Sie auch wirklich in Anspruch nehmen.
Allerdings ist es wichtig, dass Sie Ihre Strategie sorgfältig planen und entwickeln. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie von allen Vorteilen der Cloud profitieren. Genau deswegen ist die frühzeitige Planen von Cloud-Strategien ungemein wichtig für Ihr Unternehmen und kann Ihnen dabei helfen, die digitale Transformation Ihrer Geschäftsstrategie auf den Weg zu bringen.
Die Vorteile einer Cloud
Mit der richtigen Herangehensweise für das digitale Speichern Ihrer Daten und Informationen eröffnen sich Ihnen einige Vorteile, aber es gibt durchaus auch ein paar negative Punkte, die Sie vor dem Umstieg auf die Cloud für Ihr Unternehmen beachten müssen. Schauen wir uns im Folgenden daher die Vor- und Nachteile einer solchen neuen IT-Strategie einmal genau an.
Zu den Vorteilen eines genauen Plans für die Umsetzung Ihrer Cloud-First-Strategie gehören die folgenden drei Punkte.
1. Flexibilität
Eine Cloud bietet Flexibilität: Sie können Ihre IT jederzeit an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen. Das heißt, dass Sie bei einer „Platform as a Service“, wozu Cloud-Lösungen gehören, flexibel einfach alles hinzubuchen oder abbestellen können, was Sie für Ihr bestimmtes Unternehmen benötigen.
2. Skalierbarkeit
Die Cloud ermöglicht es Ihnen, Ihre IT einfach und schnell zu skalieren. Dazu gehört zum Beispiel der Server-Space, der Ihnen zur Verfügung steht. Je mehr Speicherplatz Sie benötigen, desto mehr können Sie auch individuell dazubuchen.
3. Kosteneinsparungen
Gerade bei Software-Produkten oder anderen Technologien zahlen Unternehmen oft für Beiträge und Services, die sie eigentlich gar nicht brauchen – oder (noch) nicht in Anspruch nehmen. Da Sie nur für die Services bezahlen, die Sie tatsächlich nutzen, können Sie mit der Cloud Kosten sparen.
Die Nachteile einer Cloud
Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die Sie bei der Planung Ihrer Strategie berücksichtigen sollten. Dazu gehören:
1. Komplexität
Die Technologie hinter der Cloud besteht oft aus einem sehr komplexen System, das nicht immer einfach zu verstehen. Deswegen benötigen Sie durchaus eine Unternehmens-IT, um die Organisation der digitalen Anwendungen zu leiten und einen Fokus auf die Performance der Infrastruktur zu legen.
2. Abhängigkeit
Wenn Sie sich für einen Service entscheiden, sind Sie in gewisser Weise von den Anbietern abhängig – und der Umzug von einer Software zur anderen kann durchaus zeitaufwendig sein und zu internen Schwierigkeiten für Ihr Unternehmen führen.
3. Sicherheit
Da die Cloud im virtuellen Raum, also im Internet, liegt, besteht das Risiko, dass Daten von Ihrem Unternehmen gestohlen oder Sie schlimmstenfalls sogar gehackt werden. Auf dieses Risiko sollten Sie sich entsprechend vorbereiten und diese Themen bei Ihrer digitalen Unternehmensstrategie berücksichtigen.
Je nach individuellen Anforderungen kann es erforderlich sein, sensible Daten selbst zu hosten. Die jeweiligen Vor- und Nachteile von Cloud- vs. On-Premise Lösungen sollten daher ebenfalls gründlich gegeneinander abgewogen werden.
Welche Modelle gibt es?

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie sich zunächst über die verschiedenen Modelle informieren, die Ihnen dabei zur Verfügung stehen. Denn je nachdem, welches Modell Sie wählen, unterscheiden sich auch die jeweiligen Vor- und Nachteile. Die wichtigsten Modelle hierbei sind:
- Public Cloud
- Private Cloud
- Hybrid Cloud
Die Public Cloud
Die Public Cloud ist das am weitesten verbreitete Modell. Bei diesen Lösungen nutzen Sie die Services eines Anbieters, der seine Dienste über das Internet bereitstellt. Die Vorteile einer Public Cloud sind die geringen Kosten und die einfache Nutzung. Ihre Time to Market, bis Sie die Infrastruktur Ihres Unternehmen digitalisieren können, ist somit sehr kurz und Sie sind schnell funktionsfähig.
Allerdings sind öffentliche Plattformen auch anfälliger für Sicherheitsrisiken, weswegen Sie zum Beispiel die Anstellung eines eigenen Chief Information Security Officer in Betracht ziehen sollten.
Die Private Cloud
Die Private Cloud ist eine Lösung, die speziell und individuell für ein Unternehmen entwickelt wurde. Bei diesem Modell nutzen Sie das Angebot eines Anbieters, der seine Dienste nur über ein sicheres Intranet bereitstellt. Die Vorteile einer Private Cloud sind dementsprechend auch die hohe Sicherheit und die flexible Nutzung. Allerdings sind solche speziellen Cloud-Services auch entsprechend teurer als öffentlich zur Verfügung stehende Technologien.
Die Hybrid Cloud
Bei der Hybrid Cloud kombinieren Sie Services aus der öffentlichen Variante mit denen aus einer privaten Cloud. Dieses Modell wird auch als Multi Cloud bezeichnet, da Sie hierbei die Services mehrerer Anbieter kombinieren.
Damit ist Ihr Unternehmen besonders flexibel und Sie können außerdem selbst bestimmen, welche Services Sie in Ihr Paket integrieren möchten. Allerdings ist es auch komplexer und teurer als die Public Cloud.
Welches Modell ist das Richtige für mich?
Die Wahl des richtigen Cloud-Modells hängt ganz von Ihren Bedürfnissen ab. Informieren Sie sich daher genau über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle, bevor Sie sich für eines entscheiden, mit dem Sie vielleicht am Ende nicht Ihre Bedürfnisse und IT-Ressourcen befriedigen können.
Eine guter erster Schritt ist es zum Beispiel, sich mit Ihren IT-Spezialisten zusammenzusetzen und alle Herausforderungen und Anwendungen aufzuschreiben, die Ihre Software bewältigen und beinhalten sollte, um die IT-Organisation und -Infrastruktur zu verbessern.
Bei der Auflistung Ihrer Cloud-Ressourcen sollten Sie außerdem auch die Themen Compliance und Transformation als Bestandteil Ihrer neuen Software berücksichtigen.
Wie entwickeln Sie Ihre eigene Strategie?

Nachdem Sie sich über die verschiedenen Modelle informiert haben, können Sie mit der Planung Ihrer eigenen Transformation beginnen. Diese können Sie dabei grundsätzlich in vier unterschiedliche Schritte aufteilen.
- Ziele: Welche Ziele möchten Sie erreichen?
- Budget: Wie viel Budget steht Ihnen zur Verfügung?
- Ressourcen: Welche Ressourcen (z.B. IT-Personal, Hardware) stehen Ihnen zur Verfügung?
- Zeitplan: Wie lange möchten Sie für die Umsetzung einplanen?
Schritt 1: Welche Ziele möchten Sie mit Ihren Cloud-Services erreichen?
Bevor Sie sich für einen Cloud-Computing Anbieter entscheiden und sich an die Umsetzung Ihrer neuen Software machen, sollten Sie sich zunächst überlegen, welche Ziele Sie mit Ihrer neuen IT-Organisation erreichen möchten. Denn je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, unterscheiden sich auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Cloud-Computing-Modelle.
Schritt 2: Wie viel Budget steht Ihnen zur Verfügung?
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Planung Ihrer Cloud-Strategie ist das Budget. Denn je nach Modell können die Kosten stark variieren. Informieren Sie sich daher genau über die Kosten der verschiedenen Anbieter und Lösungen und vergleichen Sie die Preise innerhalb der Branche, bevor Sie sich für eines entscheiden.
Schritt 3: Welche Ressourcen stehen Ihnen zur Verfügung?
Neben dem Budget sollten Sie auch überlegen, welche Ressourcen Sie für die Umsetzung Ihrer Cloud-Strategie innerhalb Ihres Unternehmen bereitstellen können – oder welche Themen Sie mithilfe eines externen IT-Anbieters abdecken müssen. Eine Agentur für Cloud Storage kann hier die Lösung sein.
Das bezieht sich zum Beispiel auf geschultes IT-Personal, aber auch notwendige Hardware oder Software. Je nachdem, welches Cloud-Modell Sie wählen, unterscheiden sich auch die Anforderungen an die Ressourcen.
Schritt 4: Wie lange möchten Sie für die Umsetzung Ihrer Cloud-Strategie einplanen?
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Planung Ihrer Cloud-Strategie ist der Zeitplan. Denn je nachdem, wie komplex Ihre Planung ist, kann die Umsetzung mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Informieren Sie sich daher genau über die benötigte Zeit und Time to Market für die verschiedenen Cloud-Modelle, bevor Sie sich für eines entscheiden.
Fazit
Bei vielen Unternehmen ist die digitale Organisation und Infrastruktur von Big Data ein großes Thema. Cloud-First heißt hier die Devise, doch Cloud Computing ist ein komplexes Thema.
Mit den richtigen Informationen und dem passenden Unternehmen ist jedoch durchaus möglich, schnell und zeitnah eine erfolgreiche Cloud-Lösung für Ihre Organisation zu finden. Informieren Sie sich daher genau über die verschiedenen Cloud-Modelle und deren Vor- und Nachteile, bevor Sie sich für eines entscheiden.