Aktualisiert am 6. Oktober 2026 von Nicolas Finet, CEO von Sortlist.
Neu sind aktuelle Marktdaten für Deutschland, ein Vergleich wichtiger Buchungswege, die jüngsten Änderungen bei Targeting und responsiven Werbemitteln sowie ein Rechner für CPM, Klicks und CPA.
Das Wichtigste in Kürze
- Bannerwerbung eignet sich vor allem für Reichweite, Markenaufbau und Retargeting; für die Bewertung zählen neben Klicks auch Sichtbarkeit, Conversions und inkrementelle Wirkung.
- Responsive Anzeigen kombinieren mehrere Texte und Bilder automatisch. Statische und dynamische Banner sollten Sie dennoch kontrolliert gegeneinander testen.
- Rechnen Sie Kampagnen vom Geschäftsziel zurück: Aus Budget, CPM, Klickrate und Conversion-Rate lassen sich erwartbare Impressionen, Klicks, Conversions und der rechnerische CPA ableiten.
Was sich bei Bannerwerbung geändert hat
Bannerwerbung besteht 2026 nicht mehr nur aus fertig gestalteten Bilddateien. Google kombiniert bei responsiven Displayanzeigen bis zu fünf kurze Anzeigentitel, fünf Textzeilen sowie mehrere Bilder und Logos; für horizontale Bilder empfiehlt Google 1.200 × 628 Pixel, für quadratische Bilder 600 × 600 Pixel. Die vollständigen Vorgaben stehen in der Google-Ads-Hilfe zu responsiven Displayanzeigen.
Auch das Inventar wird breiter: Microsoft Audience Ads erscheinen als Display-, Native- oder Videoanzeigen unter anderem auf MSN, Outlook und weiteren Partnerangeboten. Amazon führte im September 2025 eine konsolidierte Inventaransicht ein, über die Display- und Onlinevideo-Kampagnen innerhalb der Amazon DSP gemeinsam geplant werden können. Damit stehen neben dem Google Displaynetzwerk weitere relevante Buchungswege für DACH-Kampagnen zur Verfügung.
Beim Targeting bleibt die Lage differenziert. Google kündigte am 22. April 2025 an, in Chrome keinen separaten neuen Auswahlhinweis für Drittanbieter-Cookies einzuführen. Werbetreibende sollten sich trotzdem nicht allein auf Cross-Site-Tracking verlassen: Browser-Schutz, Einwilligungen, Ad-Blocker und fehlende Signale begrenzen die Reichweite. Kontextuelles Targeting, eigene Zielgruppendaten und sauber erhobene Conversion-Daten bleiben deshalb wichtige Ergänzungen.
Formate und Buchungswege im Vergleich
| Ansatz | Stärke | Wichtige Grenze | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Statischer Banner | Volle Kontrolle über Gestaltung und Botschaft | Für verschiedene Platzierungen sind mehrere Größen nötig | Klare Angebote, Markenmotive und kontrollierte A/B-Tests |
| Responsiver Displaybanner | Automatische Kombination und Anpassung von Text- und Bild-Assets | Layout, Zuschnitt und Asset-Auswertung sind nur begrenzt steuerbar | Breite Reichweite mit überschaubarem Produktionsaufwand |
| Dynamischer Feed-Banner | Produkte, Preise oder Motive lassen sich nutzer- und kontextbezogen ausspielen | Benötigt einen gepflegten Feed, korrektes Tracking und genügend Daten | E-Commerce, Reisen, Immobilien und große Sortimente |
| Native beziehungsweise Audience Ad | Passt sich stärker an das redaktionelle Umfeld an | Muss eindeutig als Werbung erkennbar bleiben; Darstellung variiert je Publisher | Content-nahe Ansprache und zusätzliche Reichweite |
| Onlinevideo | Verbindet Bild, Ton und Bewegung | Höherer Produktionsaufwand; Ton darf nicht vorausgesetzt werden | Erklärungsbedürftige Angebote und Markenaufbau |
Das Deutsche Institut für Marketing empfiehlt, statische und dynamische Banner auszuprobieren und anhand der Ergebnisse zu entscheiden. Planen Sie dafür getrennte Testzellen mit demselben Publikum, Budget und Zeitraum, damit der Formatvergleich aussagekräftig bleibt.
Aktuelle Kennzahlen für Deutschland
- 3,5 Milliarden Euro: Netto-Umsatz mit Online-Display- und -Videowerbung im ersten Halbjahr 2025.
- 7,5 Milliarden Euro: vom OVK prognostiziertes Gesamtmarktvolumen für 2025.
- 8,5 Prozent: prognostiziertes Marktwachstum gegenüber 2024.
- 49 Prozent: erwarteter Videoanteil am Online-Display- und -Videowerbemarkt 2025, nach 45 Prozent im Jahr 2024.
Alle vier Werte stammen aus der am 17. September 2025 veröffentlichten OVK-Prognose des BVDW. Sie beschreiben den Gesamtmarkt und sind kein Leistungsbenchmark für einzelne Kampagnen.
So kalkulieren Sie Bannerwerbung
Übliche Modelle sind CPM beziehungsweise TKP für 1.000 Impressionen, CPC für einen Klick und CPA für eine definierte Conversion. Eine ausführliche Erklärung der ersten Kennzahl finden Sie im Sortlist-Beitrag zum Cost per Mille.
| Abrechnung | Sie bezahlen für | Passt vor allem zu | Kontrollgröße |
|---|---|---|---|
| CPM/TKP | 1.000 ausgelieferte Impressionen | Reichweite und Markenbekanntheit | Sichtbarkeit, Reichweite und Frequenz |
| vCPM | 1.000 als sichtbar gewertete Impressionen | Kampagnen mit Sichtbarkeitsziel | Viewability und sichtbare Reichweite |
| CPC | Einen Klick | Website-Traffic und konkrete Angebote | Klickqualität und Conversion-Rate |
| CPA | Eine definierte Aktion | Leads, Registrierungen oder Verkäufe | Conversion-Definition, Marge und Datenqualität |
Banner-Budget-Rechner
Der Rechner liefert eine Planungsannahme, keine Prognose. Er unterstellt, dass CPM, Klickrate und Conversion-Rate während der Kampagne konstant bleiben.
Bewerten Sie nicht nur den günstigsten CPM. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Anzeige sichtbar war, wie oft dieselbe Person sie gesehen hat und ob die Landingpage das Versprechen des Banners einlöst. Hinweise zu Conversion-Tracking und Optimierung finden Sie außerdem im Leitfaden für PPC-Kampagnen.
Stimme aus der Praxis
„Bei responsiven Displayanzeigen fehlen mir granulare Leistungsdaten für einzelne Assets; statt konkreter Kennzahlen sehe ich nur Einstufungen wie ‚schlecht‘, ‚gut‘, ‚besser‘ oder ‚am besten‘.“
Sinngemäß übersetzte Erfahrung aus einer Diskussion in der Google-Ads-Community, April 2025
Die Konsequenz für Ihr Setup: Testen Sie zentrale Botschaften zusätzlich in getrennten Anzeigengruppen oder statischen Varianten. So bleibt nachvollziehbar, welche Aussage, Gestaltung oder Zielgruppe den Unterschied verursacht hat.
Checkliste für eine belastbare Kampagne
- Ziel definieren: Reichweite, qualifizierter Traffic, Lead oder Verkauf benötigen unterschiedliche Gebote und Kennzahlen.
- Formate vorbereiten: Liefern Sie horizontale und quadratische Bilder, Logos sowie kurze Texte; kontrollieren Sie jeden automatischen Zuschnitt.
- Tracking prüfen: Testen Sie Einwilligung, Ziel-URL, UTM-Parameter und Conversion-Ereignis vor dem Start.
- Frequenz beobachten: Eine hohe Zahl an Impressionen ist nicht automatisch zusätzliche Reichweite.
- Varianten sauber testen: Ändern Sie pro Test möglichst nur einen wesentlichen Faktor.
- Ad-Blocker einkalkulieren: Browser-Erweiterungen und integrierte Schutzmechanismen können Werbeflächen ausblenden; ergänzende Kanäle reduzieren diese Abhängigkeit.
Wenn Displaywerbung allein Ihre Zielgruppe nicht zuverlässig erreicht, können bezahlte Social-Kampagnen eine Ergänzung sein. Welche Leistungen dabei sinnvoll sind, erläutert der Beitrag über Social-Media-Marketing-Agenturen. Auch die SEO-Küche ordnet Bannerwerbung weiterhin als nutzbares Instrument ein, empfiehlt aber, weitere Online-Werbekanäle nicht auszublenden.
Benötigen Sie Unterstützung bei Strategie, Gestaltung, Mediaeinkauf oder Tracking? Beschreiben Sie Ihr Bannerwerbungs-Projekt.
Häufige Fragen zu Bannerwerbung
Ist Bannerwerbung 2026 noch effektiv?
Ja, insbesondere für Reichweite, Markenaufbau, Retargeting und visuell erklärbare Angebote. Ob sie wirtschaftlich ist, sollte anhand des Kampagnenziels, der sichtbaren Reichweite, der Klickqualität und der Conversions beurteilt werden.
Was kostet Bannerwerbung?
Die Kosten hängen von Inventar, Zielgruppe, Saison, Format und Abrechnungsmodell ab. Beim CPM zahlen Sie pro 1.000 Impressionen, beim CPC pro Klick und beim CPA für eine festgelegte Aktion; belastbare Marktpreise ergeben sich erst aus dem konkreten Kampagnen-Setup.
Sind statische oder dynamische Banner besser?
Das lässt sich nicht allgemein entscheiden. Statische Banner bieten mehr gestalterische Kontrolle, während dynamische Varianten Inhalte automatisiert an Sortiment, Kontext oder Zielgruppe anpassen können. Testen Sie beide unter vergleichbaren Bedingungen.
Wie wirken sich Ad-Blocker auf Bannerwerbung aus?
Ad-Blocker sind häufig Browser-Erweiterungen oder integrierte Schutzfunktionen, die erkannte Werbeflächen ausblenden. Solche Impressionen und Klickchancen können dadurch entfallen; die genaue Wirkung hängt von Browser, Publisher, Werbetechnik und Messmethode ab.
Welche Kennzahlen sollte ich überwachen?
Für Reichweitenkampagnen sind sichtbare Impressionen, Reichweite, Frequenz und CPM wichtig. Bei Performance-Zielen kommen Klickrate, CPC, Conversion-Rate, CPA und gegebenenfalls ROAS hinzu. Keine einzelne Kennzahl sollte ohne Kampagnenziel und Datenqualität bewertet werden.
Das Schalten von digitaler Werbung über Bannerelemente ist seit Beginn des Online-Marketing-Zeitalters eine beliebte Möglichkeit, um Aufmerksamkeit für eine Marke zu generieren und im endlosen Internet genau die Nutzer anzusprechen, die zur Zielgruppe Ihres Unternehmens gehören.
Um Bannerwerbung dabei so effektiv wie möglich zu gestalten, sollten Sie sich vorab bereits mit den unterschiedlichen Optionen der Online-Werbung auseinandersetzen. In diesem Artikel finden Sie alle Infos dazu.
Warum Bannerwerbung?
Werbebanner sind überall im Internet. Kaum eine Seite im World Wide Web ist heutzutage noch frei von digitaler Werbung – und das hat einen guten Grund. Da sich das Leben der Menschen immer mehr in den virtuellen Raum verschiebt, suchen auch immer mehr Unternehmen mit ihren Marketingabteilungen nach Möglichkeiten, um ihre Zielgruppe da anzusprechen, wo sie sich primär aufhalten.
Und das ist laut Statista vor allem das Internet: Allein in Deutschland verbrachten die Menschen im Jahr 2018 rund 196 Minuten pro Tag im Web. Das sind mehr als 3 Stunden, die Marken jeden Tag dafür nutzen können, um ihren Produkten, Leistungen und Werbebotschaften Gehör zu verschaffen.
Wie funktioniert Bannerwerbung?

Grundsätzlich funktioniert Bannerwerbung (auch Display Advertising oder Display Marketing) genau so, wie man es sich vorstellt: Auf einer Website wird eine Anzeige in Form eines Banners angezeigt, auf dem eine Werbebotschaft platziert ist. Die Banner bestehen dabei in der Regel aus einem Zusammenspiel von Text und Bild und verweisen bei einem Klick auf die Website des Unternehmens, das den Banner geschaltet hat.
Mittlerweile gibt es aber auch ein paar unterschiedliche Werbemittel, die dabei zum Einsatz kommen:
- Statische Banner
- Dynamische Banner
- Mouse Banner
- Super Banner
- Pop Ups
- uvm.
Statische Bannerwerbung

Die klassische Form des Display Marketings ist das statische Banner, das nur aus einem visuellen Element sowie einer textlichen Komponente besteht. Auch bei diesem Werbebanner wird in der Regel eine Klickanregung bzw. ein Call-to-Action über Buttons zentral platziert, damit der Internetnutzer auf das Banner klickt und auf eine passende Website oder extra kreierte Landing Page weitergeleitet wird.
Dynamische Bannerwerbung
Wer es ein wenig interaktiver mag, der kann sich auch für dynamische Bannerwerbung mit Animationen entscheiden. Dabei können neben Bild und Text auch Videos oder Audio-Formate in den Banner integriert werden.
Mouse Banner
Das sogenannte Mouse Move Banner ist eine besondere Form der Bannerwerbung, denn hierbei wird das Banner selbst erst aktiv, wenn ein Nutzer auf einer Webseite mit seiner Maus über das Banner scrollt. Diese Bewegung aktiviert das Werbebanner, das sich daraufhin größer zieht und geöffnet bleibt, bis der Nutzer das Banner wieder schließt.
Skyscraper

Beim Skyscraper handelt es sich um einen Banner, das nicht oben oder untern, sondern an der Seite der Website auftaucht. Meistens ist es rechts unten verankert und füllt die gesamte Höhe des Bildschirms. Das Format beträgt somit 600 Pixel in der Höhe, wobei die Breite variabel ist. Es handelt sich um eines der größeren Formate. Wenn Sie eine professionelle social media werbeagentur suchen, können Sie auch solche Banner effektiv einsetzen.

Wallpaper

Das Wallpaper erstreckt sich über den gesamten Hintergrund der Website. Dabei überlappt es die eigentliche Elemente der Website nicht, sodass es den User beim Browsen nicht stört. Durch seine seitenfüllende Größe ist es trotzdem sehr präsent.
Super Banner
Auch verschiedene Größen können bei Werbebannern Verwendung finden. Eine solche Variante ist zum Beispiel ein Super Banner, das mit 728×90 Pixel einiges an Werbefläche für die Werbeanzeigen bietet und dementsprechend besonders aufmerksamkeitsstark ist.
Pop-Ups

Eine weitere Möglichkeit der Onlinewerbung ist das Gestalten eines Pop-Up-Banners. Das ist eine Werbeanzeige, die, anders als beispielsweise ein Super Banner, bei dem Besuchen einer Webseite großflächig auf dem Bildschirm aufgeht.
Das geschieht in der Regel in einem zusätzlichen Browser-Fenster, das zum Teil optisch den Inhalt auf der ursprünglichen Website überlagert. Der Besucher der Website muss dann aktiv das Banner wieder schließen, um zur ursprünglichen Seite zurückzukehren.
Die Vorteile von Bannerwerbung
Es gibt viele Vorteile, die das Schalten von Display-Kampagnen für Ihr Unternehmen mit sich bringt und diese Form des Marketing für Werbetreibende sehr attraktiv macht.
Werbebanner haben eine große Reichweite
Onlinebanner können oft schon für wenig Geld sehr reichweitenstark auf vielen Websites platziert werden. Das liegt daran, dass viele Betreiber von Websites mit der Platzierung von Werbeformaten auf ihren Pages ein wenig dazuverdienen wollen und Werbetreibende so eine große Auswahl an unterschiedlichen Seiten ab, auf denen sie Werbebanner platzieren können.
Das ist nicht nur gut für eine große Reichweite, sondern auch für ein explizites Targeting von Nutzern mit bestimmten Interessen und Vorlieben.
Werbebanner sind aufmerksamkeitsstark
Wenn Sie die Markenbekanntheit von Ihrem Unternehmen steigern möchten, sind Werbebanner ein gern gesehener Bestandteil von Branding-Kampagnen. Die verschiedenen Formate sind nämlich sehr aufmerksamkeitsstark und können in ihren unterschiedlichen Darstellungsformen das Interesse der Websitenutzer auf sich ziehen. Ideal also, um eine wichtige Werbebotschaft im Netz zu verbreiten oder ein spezielles Angebot zu bewerben.
Die Nachteile von Bannerwerbung
Allerdings gibt es durchaus auch ein paar Nachteile von Werbebannern, die Sie bei der Wahl Ihrer Werbeformen nicht außer acht lassen sollten.
Werbebanner können Website Besucher stören
Dynamische oder sehr aufmerksamkeitsstark gestaltete Banner können leicht von dem eigentlichen Inhalt einer Webseite ablenken und somit störend wirken. Das gilt gerade auch, wenn sie zum Beispiel Bilder oder einen Teil des Textes auf einer Webseite überdecken.
Das kann frustrierend sein und so eher eine negative Auswirkung auf den Websitebesucher haben, als zu einem Kauf anzuregen. Das sollte bei der Gestaltung von den Werbebannern stets mit berücksichtigt werden.
Werbebanner können durch Ad Blocks versteckt werden
Viele Internetnutzer verwenden mittlerweile Ad Blocker, um Werbemittel auf Webseiten auszublenden. Ad Blocker sind oft zusätzliche Add-Ons in Browsern, die die eigentlichen Werbeflächen ausblenden. Somit wird Ihre Anzeige nicht ausgespielt. Um Ihre Zielgruppe effektiv zu erreichen, könnte die Zusammenarbeit mit einer Social Media Agentur hilfreich sein.
Was kostet Bannerwerbung?

Es gibt verschiedene Optionen, den Preis einer Bannerwerbung abzurechnen und zu kalkulieren. Hier kommt es darauf an, welches Netzwerk Sie verwenden, um Ihre Werbebanner zu verbreiten.
Die gängigsten Varianten zur Kalkulation des Preises sind dabei:
- TKP
- CPC
- CPL
Tausend-Kontakt-Preis (TKP)
Der Tausend-Kontakt-Preis, auch TKP oder Englisch CPM abgekürzt, beschreibt eine mathematische Formel, mit der der Preis für Bannerwerbung ausgerechnet wird. Hierbei wird angegeben, wie viel die Platzierung eines Banners kostet, wenn dieses 1000-mal angezeigt wurde.
Diese Variante ist zwar immer noch sehr beliebt, ist aber gleichzeitig auch eher ungenau, da im Preis nicht berücksichtigt wird, wie ein Nutzer mit dem Banner tatsächlich interagiert. Ein Klick, der generell sehr wertvoll ist, wird also nicht in die Kosten mit einberechnet. Der Kunde zahlt demnach gleich viel, auch wenn die Nutzer mit dem Banner nicht interagieren.
Cost per Click (CPC)
Eine weitere Option ist das Abrechnen als Cost per Click, oder CPC. Hierbei wird der Preis in Bezug auf einen Klick angegeben. Diese Formel berechnet sich folgendermaßen:
Budget ÷ Klicks = CPC
Je mehr Klicks Sie also mit Ihrer Display-Werbung generieren, umso weniger müssen Sie für Ihre Werbeanzeige zahlen.
Cost per Lead (CPL)
Ähnlich wie der CPC funktioniert auch die Abrechnung über Cost per Lead (CPL). Hierbei wird der Preis angegeben, den Sie zahlen, wenn ein Kunde eine bestimmte, vorab definierte Handlung durchführt, nachdem er auf die Werbung geklickt hat.
Wenn Sie zum Beispiel ein Banner mit einer Werbung für Ihren Online-Shop schalten, zahlen Sie jedes Mal, wenn ein Nutzer auf das Banner klickt und eine weitere Aktion in Ihrem Online-Shop durchführt. Das kann ein Kauf sein, aber auch das Abonnieren Ihres Newsletters oder das weitere Browsen auf der Seite.
Bannerwerbung: Wie umsetzen?
Das Gestalten von Anzeigen im Netz mit seinen unterschiedlichen Formaten und technischen Ansprüchen kann durchaus komplex werden. Ob Sie sich dabei Hilfe bei einer Werbeagentur suchen oder selbst das Schalten der Werbeelemente übernehmen, hängt dabei sowohl von Ihren eigenen Kapazitäten als auch von Ihrem Wissensstand ab.
Bannerwerbung selber machen
Der Vorteil des eigenen Gestaltens der Onlinewerbung ist, dass Sie Budget sparen, das Sie wiederum in Ihre Kampagne investieren können. Darüber hinaus haben Sie bei der Gestaltung der Elemente und Formen der Banner komplette Handlungsfreiheit und sparen wahrscheinlich auch Zeit, die Sie sonst mit Absprachen mit Agenturen verbracht hätten.
Allerdings können Sie gerade bei größeren Kampagnen mit vielen verschiedenen Inhalten schnell den Überblick verlieren und auch speziellere Arten an Bannerwerbung sind in der Regel nur mit zusätzlichen technischen Kenntnissen umsetzbar.
Bannerwerbung mit einer Agentur umsetzen

Alternativ können Sie für das Schalten von Bannerwerbung auch mit einer professionellen Agentur für Bannerwerbung zusammenarbeiten, die Sie sowohl bei dem Erstellen als auch bei dem Verbreiten und der Gebotsstrategie für Ihre Werbemittel im Netz unterstützt.
Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Ihnen Kenntnisse im Umgang mit digitaler Werbung fehlen oder Sie ein besonderes Werbemittel, zum Beispiel Animationen, für Ihr Unternehmen einsetzen möchten.
Fazit
Digitale Banner-Ads sind eine gute Möglichkeit, um die Bekanntheit Ihres Unternehmens voranzutreiben und mit wenig Aufwand viel Reichweite zu erlangen. Allerdings sollten Sie sich mit den verschiedenen Werbeformen und auch den unterschiedlichen Abrechnungsmöglichkeiten für Werbebanner auskennen, um hier wirklich effektives Marketing zu betreiben. Eine Agentur kann hier wertvolle Tipps geben und bei der Gestaltung von ansprechenden Werbemitteln unterstützen.